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Trainingsmaske im Test: Meine Erfahrung – worauf achten?


Nachdem ich immer wieder von den Trainingserfolgen einiger Kollegen gehört habe, die mir erklärten, dass ich unbedingt eine Trainingsmaske benötige, habe ich mir jetzt so ein Gerät besorgt und einen ausführlichen Test gemacht. In diesem Artikel beschreibe ich Dir, worauf Du bei einer solchen Maske unbedingt achten solltest und wie meine erste Erfahrung damit verlief. Der erste Test war definitiv wieder mal eine krasse Erfahrung.

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Trainingsmaske im Test – Yess, dass Paket ist da!

Vorfreude ist die schönste Freude. Nachdem ich Stunden damit verbracht habe, am Rechner zu sitzen und Produkt-Rezensionen zu lesen, war es endlich soweit. Ich leitete die Bestellung ein, rieb mir die Hände und wartete auf den Postboten. Bist Du auch so schrecklich ungeduldig, wenn Du was im Internet bestellt hast? In diesem Fall hat mich der Versand mehr als positiv überrascht, denn die Maske war schneller da, als in dem Onlineshop angegeben wurde.

Kaum hatte ich dem Postboten das Paket entrissen, öffnete ich dieses und erblickte mit funkelnden Augen meine neue Errungenschaft. Kurz zuvor hatte ich erst noch ein Trainingsvideo auf Youtube gesehen und war so richtig heiß darauf, mein erstes Training unter härteren Bedingungen zu starten.

Meine erste Erfahrung mit der Trainingsmaske

trainingsmaske

Noch am gleichen Abend lud ich mir einen neuen Workoutmix aufs Handy, schnappte mir die Trainingsmaske und machte mich auf den Weg zu meiner geliebten Trainingsstation über den Dächern von Bielefeld.

Oben angekommen, warf ich noch einen flüchtigen Blick auf die Gebrauchsanleitung, pfefferte sie kurzentschlossen in den Kofferaum meines Autos und legte die Maske an.

Hier folgt auch schon meine erste Empfehlung – Nimm die Tipps in der Anleitung ernst!

Wie ich nunmal bin, zog ich mir die Maske über den Kopf, stellte direkt die härteste Stufe ein und lief los.

In Gedanken sah ich mich sprinten, wie die Jungs in den Youtube-Videos, doch die Realität sah in etwa so aus…

Ich kam mir plötzlich vor wie der erste Mensch und hätte noch nicht einmal meinen Namen buchstabieren können. Das war mal wieder ein glänzendes Beispiel für: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Dabei stand doch in der Gebrauchsanleitung, dass die Trainingsmaske erst auf einer leichten Stufe genutzt werden soll, um sich langsam und sicher an die Zusatzbelastung zu gewöhnen. Ich lege Dir ans Herz – halte Dich daran, dann bist Du auf der sicheren Seite!

Gott sei Dank brauchte ich mir die Maske nicht vom Kopf reißen, um wieder freier atmen zu können, sondern nur einmal kurz den Hebel an der Front des Mundstückes zur Seite schieben und schon füllten sich meine Lungen mit heißersehnter Luft.

An diesem Abend lief ich meine Runde nicht mehr auf der härtesten Stufe zuende, sondern hielt mich nach der kleinen Eskapade an die Empfehlung des Herstellers.

Fazit nach dem ersten Test: Ein traumhaftes Gefühl, so bewusst zu die Lungen mit Luft zu füllen. Mein Ehrgeiz war geweckt und ich wollte mich in den darauf folgenden Trainings die Stufen hocharbeiten.

„Sach´ ma, ist so ne Trainingsmaske wirklich sinnvoll?“

Nach 2 weiteren Trainings nahm ich die Trainingsmaske mit ins Büro und fing das Trommeln an. *Klopf..Klopf…knarrz*. Ich öffnete freudig die Bürotür eines Kollegen und hielt ihm die Maske vor den Bildschirm.

Wie aus der Pistole geschossen, mit funkelnden Augen, meinte er: „Jaaa, geil! Von den Dingern habe ich schon öfter gehört. Das ist doch so ne Höhentrainingsmaske, mit der man weniger Sauerstoff bekommt und stärker pumpen muss, richtig?“

phantom athletics

Da ich mir mittlerweile die komplette Gebrauchsanleitung durchgelesen hatte, nahm ich entspannt einen großen Schluck aus meiner Kaffeetasse und schaltete in den „Klugsch…er-Modus“ um.

„Nein, das ist eine Atemtrainingsmaske. Die Geschichte mit dem Höhentraining ist ein Mythos, der von irgendjemandem zusammengedichtet wurde, da der Sauerstoffanteil in der Luft der gleiche bleibt, hat das mit echtem Höhentraining nichts zu tun.

Dadurch, dass Du beim Einatmen einen Wiederstand hast, wird Deine Atemmuskulatur trainiert und Du lernst zudem noch bewusster zu Atmen.

Das Training ist um ein vielfaches anstrengender, doch wenn Du Dich erstmal daran gewöhnt hast, fühlst Du Dich so powervoll wie noch nie. Ein richtiger Konditionsbooster, sag ich Dir!“

Nachdem ich ihn so richtig angeteasert hatte, packte ich die Trainingsmaske in meinen Rucksack und zog grinsend von dannen.

Das nächste Hallentraining stand an

Endlich war es soweit, um Punkt 20Uhr öffneten wir die Tür zu unserer Trainingshalle und schon beim Reinlaufen hatte ich das Gefühl eine Finnische Sauna zu betreten.

Die Luft war zum Schneiden und selbst nachdem wir die Oberlichter aufrissen, dauerte es noch eine ganze Weile, bis der Sauerstoff die Halle durchzog.

Da ich die Maske bisher hauptsächlich beim Laufen ausprobiert hatte, freute ich mich schon auf die ersten Kraftübungen nach dem Seilspringen und ließ mich positiv überraschen.

Gerade beim Seilspringen war ich besonders dankbar, dass diese Maske einen extra Gummizug hat, der über den oberen Hinterkopf gezogen wird. Dadurch blieb die Maske selbst bei schnellen Sprüngen genau dort, wo sie sein sollte. Kein nerviges Verrutschen, wie bei der Trainingsmaske eines Kollegen von mir.

Auch wenn wir zum Ausruhen zwischen den Übungen immer wieder kurze Intervall-Läufe machen, ist die Atemfrequenz an den Geräten eher ruhig.


trainingsmaske phantom test

Hier stellte ich skeptisch die Stufe 4 ein, biss die Zähne zusammen und drückte alles raus, was ich konnte. Der Schweiß floss deutlich stärker als sonst, wobei ich im Nachhinein sagen kann, dass die Maske vor allem beim schnelleren Atmen die Grenzen deutlich verschiebt.

Bei reinen Kraftübungen ist der Kampf im Kopf noch gut ertragbar. Einmal kräftig gegen den Widerstand einatmen und pushen! Das klappte wirklich gut, obwohl ich damit so gar nicht gerechnet hatte.

Echtes Höhentraining in den Alpen

Da ich immer wieder darauf angesprochen wurde, wie stark sich ein echtes Höhentraining auf die Kondition auswirkt, entschloss ich mich kurzerhand, in die österreichischen Alpen zu fahren und dort ein paar Trainingssessions durchzuziehen. Dabei wollte ich die Maske mal in einer völlig anderen Umgebung testen.

Wie fühlt sich ein echtes Höhentraining wohl an, wenn ich dabei noch gegen den Widerstand der Maske atme?

Ich muss zugeben, ein bisschen aufgeregt war ich ja schon. Doch dann kam der große Moment.

trainingsmaske phantom athletics

Ich atmete noch einmal tief ein und legte die Trainingsmaske an. Jetzt gab es kein zurück mehr, ich visierte ein Ziel oben auf dem Berg an und lief los.

trainingsmaske phantom

Auch wenn auf der Wiese unter meinen Füßen kein Schnee zu sehen ist, war es dort oben knackig kalt. Doch da ich mit der Maske bisher immer in der Wärme trainiert hatte, fühlte es sich richtig angenehm an, die kühle Luft durch die kleinen Löcher zu ziehen.

Als ich merkte, dass ich die Schwierigkeitsstufe zu hoch angesetzt hatte, schnippste ich einmal kurz an den Stufenhebel der Maske und schon fiel das Atmen eine Nummer leichter aus. So muss das sein – unkompliziert!

Der Berg war geschafft und nach einem guten Schluck Wasser spürte ich, dass noch was geht und machte ein neues Ziel auf der Karte aus.

trainingsmaske test

Offen gesprochen, bei dieser traumhaften Natur freute ich mich über jeden gelaufenen Meter und wollte immer wissen, was es hinter dem nächsten Berg zu entdecken gibt. Absolut empfehlenswert!

Mein Fazit: Trainingsmaske – Worauf achten?

Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen und ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung, mir eine Trainingsmaske zuzulegen.

Vor allem, wenn Du nach der ersten Masken-Woche einmal ohne Maske trainierst, ist das ein gigantisches Gefühl. Plötzlich hast Du sooo viel mehr Luft und merkst, dass Du beim Workout wesentlich härter ans Limit gehen kannst.

Eine Kleinigkeit fiel mir jedoch beim Hallentraining mit meiner Gruppe auf, die mich im ersten Moment am Training mit einer Maske gestört hat.

Ich wurde beim Rumbrüllen „Ansage der nächsten Übung“ einfach nicht gut gehört und es wurde sogar gemunkelt, dass mir solch ein Schalldämpfer mal ganz gut tut. 😉

An dieser Stelle fasse ich noch einmal kurz zusammen, worauf Du bei einer Trainingsmaske unbedingt achten solltest, damit Du ordentlich damit trainieren kannst.

Tipp:
Wer sich umschauen möchte, darf sich auch gerne einige Rezensionen zu der von mir genutzten Trainingmask (Provisions-Link) durchlesen.

Ich persönlich habe mir die Maske direkt über Phantom Athletics besorgt und der Versand lief blitzschnell.

Nur ein knackiges Workout ist ein gutes Workout!


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